Sechzehntes Rapitel.
Es war Eugen durch ein ausdrückliches Verbot des Schulinſpektors verſagt, von den Kindern in der Schule Abſchied zu nehmen, ja er mußte das Schulhaus alsbald räumen und noch einmal unter einem fremden Dache wohnen, bevor er ſein eigenes Haus beziehen konnte; er ſiedelte ſich bei dem Schloſſer Vinzenz an, der dieſen Vorzug wohl zu ſchätzen wußte und den „Schwiegerſohn des Bachmüllers,“ wie er ihn immer nannte, mit allen Ehren behandelte, den Grafen ſchien er nicht beſonders hochzuhalten.
Der junge Schulverweſer war ein ſchweig⸗ ſamer, ungelenker Jüngling, der eben aus dem Seminar kam und ſich wie es ſchien in ſeiner neuen Stellung damit aushalf, daß er allen Anreden ein beharrliches Schweigen entgegen⸗ ſetzte. Um ſo redſeliger waren die Amtsbewer⸗ ber, die nun tagtäglich in das Dorf kamen. Der Lehrer von Alsfeld, der ſich doch ent⸗ ſchloſſen hatte, das nöthige Erxamen noch einmal zu machen, erſchien nur Einmal, dann ſchickte
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