Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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Stelle in Erlenmoos erhalte, Eugen wollte auch noch die Verſetzung des muthvollen Göritz nach Röthhauſen beantragen, denn er wußte wie ſchwer Deeger ſeinen lange gepflegten Berufs⸗ ort verlaſſe, ohne ihn in die Hand eines Tüch⸗ tigen geben zu können. Kronauer widerſprach, daß man zu viel auf Einmal wolle und dadurch nichts erreiche. Theoroſa gelobte, in dieſer ihrerletzten europäiſchen Thätigkeit, Alles aufzubieten um den Freunden ein friedlich har⸗ moniſches Sein zu geſtalten. Sie übergab noch zuletzt nicht ohne ſichtbaren Schmerz Gideon ihre Autographenſammlung mit dem Auftrage, ſolche für die beſprochene Summe Stephanie einzuhändigen; über die Verwendung des Er⸗ löſes wollte ſie ſpäter eine Beſtimmung treffen.

Der Abſchied Theoroſa's ergriff alle Her⸗ zen. Man ließ den Wagen vorausfahren und gab ihr das Geleite durch das Dorf, ſie küßte noch jedes Kind, das ihr auf der Straße be⸗ gegnete und ſagte einmal zu Eugen:

Ich liebte meinen Bräutigam ſchon lange ohne mir's zu geſtehen, Ihre Zuverſicht, lieber Freund, hat mir den Muth gegeben in ein Da⸗ ſein einzutreten, von dem mich tauſend Gewohn⸗ heiten und Rückſichten abhalten wollten.

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