nan ten k in cen
1
ube
gen nen
347
Es war wohlgethan, daß Kronauer mit vor Gericht gegangen war; das erneuerte Verhör wurde raſch abgeſchloſſen und der Stadtpfarrer, der zum neuen Schulinſpektor ernannt war, kün⸗ digte Eugen an, daß ſchon am morgenden Tage ein Schulamtsverweſer in Erlenmoos eintreffen werde. Auf der Straße ſchaute Alles auf Eugen und deutete nach ihm hin und im Wirthshauſe, wo er als Graf Falkenberg angeredet wurde, fand er mehrere ſeiner ehemaligen Berufsge⸗ noſſen. Der Muſterlehrer Rautenſtrauch that jetzt, als ob er früher mit Eugen innig vertraut geweſen wäre und empfahl den anweſenden Bru⸗ der Weiland als Nachfolger in Eugens Stelle.
Bei der Heimkehr empfand Eugen zum erſtenmale, was es heißt, wenn ein liebendes Herz des Ankommenden harrt. Vittore eilte ihm entgegen und ihr erſtes Wort war:
„Die Mutter iſt viel mehr wohlauf.“
Dennoch durfte Eugen noch nicht an ihr Krankenbette, der Arzt hatte dies ſtrenge verboten und die Pfarrerin war unnachgiebige Wächterin.
Theoroſa hatte nur die Ankunft Eugens abgewartet, um auf ewig Abſchied zu nehmen; ſowohl Eugen als Kronauer empfahlen ihr, in der Hauptſtadt dafür zu ſorgen, daß Deeger die


