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Hier iſt der heilige Springquell aller Poeſie und Religion, es ſtrömen die Wellen hinaus und ſie kehren wieder, als Thau, als Regen aus ſegnender Wolke.
Eugen hob eine eiſige Scholle auf und in ihm ſprach's: Wohl mir und nimmer müde ſei mein Arm und nimmer müde mein Geiſt, wenn mir gegeben iſt, ein Leben der fruchtgeſegneten That. O daß mein Geiſt ſo hell, meine Kraft ſo wach bliebe bis zu der Stunde, da man mich in den heimiſchen Boden einſenkt....
Und wie er jetzt aufblickte, leuchtete ein Stern über dem Hauſe Vittore's und ſein Glanz wurde immer freundlicher und es war wie ein Mutterauge, das auf dem Kinde ruht. Freudiger ſchauten jene Könige der Sage nicht auf nach dem Sterne in dieſer Nacht, als Eugens Blick erſtrahlte, und wie er jetzt ſein innerſtes Denken vor ſich hingeſtellt hatte, ſo war's, als ob ſein Augenſtrahl zum Sterne oben geworden, und Stern und Blick war eins.
O du heilige ewige Allmacht der Liebe!
Jetzt ſchauerte Eugen nicht mehr, er fühlte das Brennen ſeiner Wangen und wie die all⸗ ſtrömende Luft die Bruſt durchzieht und zum Leben in ihr wird, ſo fühlte ſich Eugen eins
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