Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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337 ſei Alles ſehr ſchön, aber der König, der doch der Garnichts ſei, ſei das nicht werth.

Vittore ſagte, ſie glaube nicht an die Ver⸗ liebung der Johanna, das könne nicht ſein und wenn's auch wäre, das ſei ja nichts Unrechtes und dann ſagte ſie, der Hirte ſpreche viel zu hoch.

Bernhard ereiferte ſich ſehr und rief Eugen zu ſeinem Beiſtande, den dieſer in Einzelnem leiſtete.

Als er mit Bernhard nach Hauſe ging, ſagte Eugen, er thue Unrecht ſeine Braut zum Leſen zu zwingen.

Von Braut iſt noch keine Rede ſagte Bernhard,ich wollt' auch ich hätt's nicht an⸗ gefangen mit Schiller, aber wer den nicht mag, den mag ich auch nicht. Sie wird ſchon noch nicht höher ſchwören als bei ihm, ſie iſt ja geſcheit.

Eugen ſuchte darzuthun, daß eben weil Vittore geſcheit ſei, ſie wenig leſen brauche, und daß es überhaupt unangemeſſen ſei, eine ſolche Probe mit einer Erwählten zu machen.

Bernhard blieb aber, bei ſeinem Vorſatze, obgleich ihm Eugen entgegenhielt:

Wer die heilkräftigen Gedanken in eigenem