Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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Gut, ſagte dieſe ſchnell gefaßt,ich komme ſpäter. Ich muß ſehen, wie die beiden Turnier⸗ kämpfer jetzt Freunde geworden ſind.

Als Vittore eben wegging, trat Leo raſch ein, die Art, wie er Stephanie begrüßte, hatte etwas von einer unterbrochenen Bewegung, als hätte er ſie umarmen wollen. Eugen glaubte in der raſchen erſten Anrede ein Du gehört zu haben, Leo ſprach aber ſo ſchnell, daß die minder weſent⸗ lichen Worte immer undeutlich waren.

Stephanie zeigte auf Eugen und dieſer reichte Leo zuvorkommend die Hand. Er wollte ſich dann ſchnell mit Gideon entfernen, um dieſem das Geld einzuhändigen. Stephanie nahm ihn aber nochmals bei Seite und ſagte ihm ganz leiſe:

Von Ihrem Verhalten zu mir hängt mein Glaube an die Menſchheit ab. Das merken Sie ſich. Nun leben Sie wohl.

Gideon begriff nicht, warum die Hand Eugens ſo zitterte, als er einen Theil ſeiner Schuld abtrug. Eugen hielt ſich die heiße Stirne; er fühlte ſich wie taumelnd, als er den Berg hinabging. So war's alſo offenbar, Stephanie liebte ihn? Wenn er ihr ſeinen Namen nannte, ward ſie mit Jubel die Seine? Vor ihm her

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