von edeln Menſchen iſt ein albernes Ammen⸗ mährchen.“
„Ich verſtehe Sie nicht,“ rief Eugen be⸗ troffen. Stephanie wendete ſich um, ihr Auge ſchwamm in feuchtem Glanze, als ſie ſagte: „Sie wollen mir die ganze Laſt der Schuld laſſen, Sie in ſolche mißliche Verlegenheit ge⸗ bracht zu haben.“
„Die Schuld iſt auch mein,“ ſagte Eugen, „ich habe die Mummerei angenommen und konnte auch wiſſen, daß bei uns in Deutſchland die ver⸗ ſchiedenen Parteien ſich nicht ſocial unbefangen unter einander miſchen können.“
„Darüber dachte ich auch viel, warum denn bei uns nicht ſo gut, wie bei den Franzoſen und Engländern?“
„Weil es bei uns ſich um das Beſtehen der Nation handelt, nur wer für die Freiheit iſt, iſt auch für deutſche Nationalität; andere Völker ſind wirkliche Völker und ſie ſtreiten ſich nur um das Wie ihres Beſtehens.“
„Darf ein Geiſt, der ſolcher Ideen fähig iſt wie Sie blos A B Clehren? Begehen Sie nicht damit einen Verrath an der Nation? Ich wieder⸗ hole, Sie müſſen einen andern Beruf wählen.“ „Gnädige Frau,“ erklärte Eugen, ich ſpreche
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