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„Deeger würde ſich vortrefflich als Guts⸗ beſitzer und Kronauer eben ſo als Lehrer aus⸗ nehmen; es iſt nur Zufall des Schickſals, daß der eine da, der andere dort ſteht.“
„Ich hab' ſchon gemerkt, es iſt eure Lieb⸗ haberei, die Menſchen rauf und rrunter und in anderes'neinzuſtellen. Wozu iſt das gut, wenn man fragen darf?“
„Das giebt ein freies Urtheil über die Menſchen an ſich, unabhängig von ihren Ver⸗ hältniſſen; ich denke mir manchmal die Welt anders als ſie iſt. Verſteht ihr mich?“
„Freilich, aber die Welt wird dadurch doch nicht anders. Ich kenne den Kronauer als Baron und den Prügele als Lehrer und mach' nichts anderes aus ihnen. Da hätt' man viel zu thun, wenn man ausrechnen wollt': was wäre der Kloſemichel, wenn er Kaiſer wär und was wär der Sonnenwirth als General. Wenn ein Jedes nur auf ſeinem Platz recht⸗ ſchaffen iſt.“
Wie ſehr erfreute ſich Eugen doch wie⸗ derum an dieſer wurzelfeſten Standhaftigkeit, die
alles Grübleriſche naturgemäß von ſich abſtieß, wenn er auch nicht verkannte, daß hier jener Hochmuth des Volkes ſich offenbarte, der alle


