Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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vernehmen können, ganz anders als in der Schule; die einen ſagten, der neue Lehrer ſei gut, während andere nicht genug von ſeiner Bosheit und Strenge erzählen konnten.

Heute ſtellte Eugen keine Betrachtungen über den einſtigen Erſatz des Gebetes am Ge⸗ ſindetiſche an, er kämpfte den Neid um das Ge⸗ ſchick Bartelmä's durch den Gedanken nieder, daß ein Abwenden von den Menſchen doch nur eitle Flucht und Feigheit ſei.

Eugen ging dem Lipp eine Strecke Weges entgegen, aber wie weit er auch ausſchaute, er ſah ihn nicht. Wie wär jetzt Feld und Wieſe und die weite Landſchaft ganz anders als heute am Morgen, da ſeine Seele noch ſo hell und klar war wie der Thautropfen am Halme, den der erſte Morgenſtrahl farbig erglänzen macht. Es giebt Stunden, in denen ein wirres Geräuſch die Seele erfüllt, daß man ſich ſelbſt und den Gedanken des eignen Seins kaum mehr zu er⸗ faſſen vermag. Es iſt gut, daß wie in ſolchen Zeiten der Körper ungeſtört ſeine Pflichten erfüllt, ſo auch eine Pflicht dem Geiſte gebietet, in ruhi⸗ gem faſt willenloſem Verlaufe ſein Werk zu voll⸗ führen. Eugen empfand, wie es kommen könne, daß das Mechaniſche als äußere Erfüllung die

Oberhand nöglich, mung ſich Eugen ru n Lach Pieſenwe und mit Schwan und geſe von ihm picht ein ſchiken, dirfe.

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