Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

336

Als kaum der Tag anbrach, herrſchte ſchon lebendiges Treiben im Dorfe, Wagen waren mit neu angeſtrichenen Kiſten bepackt, in allen Häuſern war man wach, Männer und Frauen, Burſche und Mädchen gingen von einem zum andern und Thränen ſtanden überall in den Augen. Endlich waren die Wagen beſpannt und ein großer Zug bewegte ſich das Dorf hinaus, alte Leute wurden mit Zipfelmützen in den Fenſtern ſichtbar und riefen noch:Gluck zu! Einige Burſchen wollten das Heckerlied anſtimmen, aber ſie wurden zur Stille verwieſen und lautes Schluch⸗ zen wurde hörbar. Vittore ſtand mit ihrer Mutter am Gartenzaun, ſie küßten die Schulmeiſterin, die vor Schmerz kaum mehr gehen konnte, und gaben den andern die Hand. Eugen ging mit Kaidl und Bartelmä, die Kinder gingen Hand in Hand hinter ihnen. Kaidl, der ſeinen berühmten Büchſenranzen umgehängt hatte, rauchte ſchnell, er ſprach faſt kein Wort, nur einmal ſagte er halb zu ſich:Das Einzige, was mich ſchon jetzt an Amerika ärgert, iſt, daß ſie ſich auch dort ſo viel mit Pfaffen und Kirchen zu thun machen. Neun und neunzig Hundertſtel der Menſchen ſind nicht werth, daß ein ehrlicher Kerl ſie anſpeit. Der Zug glich faſt einem

5 2 5

Leichenb

uf ew A

dort an vot w

die bre ger S ſulte ſprach eure Hört Seel deu Nutſ ausg Weh

wer auf woll

ſt

eur

Fr ve geſ we