Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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ierung geahnt

Achtzehntes Rapitel.

In der Einordnung ſeiner Habe, in der Uebung auf der Orgel, ſo wie in der Einſicht⸗ nahme von den Obliegenheiten ſeines neuen Amtes war Eugen ſo vollauf beſchäftigt, daß er von dem andern Leben im Dorfe gar nichts wußte. Die Erinnerung an die Erzählung Vit⸗ tore's tauchte nur manchmal auf wie ein ver⸗ ſchleierter Traum und von den Vorkehrungen der Auswanderer im Dorfe erfuhr er faſt gar nichts. Er hatte es vergeſſen, daß er einen ſolchen Wunſch geäußert, als Kaidl am Samstag Abend mit der Erfüllung deſſelben kam und ihm die verſprochenen Aufzeichnungen brachte, er hatte ihnen den Titel gegeben:Der Straßenſpiegel von Erlenmoos, oder das Kaffernbuch. Ein Vermächtniß von Alerander Kaidl. Es ver⸗ droß Kaidl ſehr, daß Eugen nicht mehr Auf⸗ hebens davon machte, ſondern es ruhig in die Taſche ſteckte. Eugen mußte verſprechen, ihm andern Morgens, da erabflattern wollte, noch ein Stück Weges das Geleit zu geben.