Teil eines Werkes 
1. Bd. (1852)
Entstehung
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Uebermuth mit dem alten Vater Rhein Smollis und ſie machen mit einander aus, daß keiner ſeinen Namen u. ſ. w. nennen darf, einer ruft den andern nur mit dem Titel: Zeitgenoſſe! Und ſo wandern ſie drei Tage voll Luſt und tiefſter Erquickung durch das Siebengebirge und Zeitgenoſſe! ruft es von den Bergen und Zeit⸗ genoſſe! aus dem Echo, und Luſt und Freude war ohne Maaß. Als ſie ſich endlich die Hände zum Abſchied reichten, da löſten ſie den Bann und Jeder nannte ſeinen Namen. In frendigem Schreck erbebten drei Herzen, die ſich einander aufgeſchloſſen hatten; es hätte ein Freundſchafts⸗ bund für's Leben werden können.

Wie leicht könnte aber auch hier noch das Vertrauen getäuſcht werden, ſagte der Schlanke, nicht immer hat man die Dokumente für ſeine Perſönlichkeit in der Taſche. Ich bin nun zu⸗ fällig in der Lage

Er holte mehrere Papiere aus der Bruſt⸗ taſche und gab das mit einem großen Siegel verſehene ſeinem Begleiter. Dieſer las nun das Beſtallungsdekret des bisherigen Sekundar⸗ Lehrers an der Hauptſtädtiſchen Freiſchule Nr. 3, Eugen Wilhelm Friedrich Baumann auf die er⸗ ledigte Schulſtelle in Erlenmoos.

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