dieſem dazu angereizt, die Hälfte ſeines Bartes abgeſchnitten; er bereute das aufrichtig und wollte es Herrn Knopf bekennen.
Immer mehr entfernten ſie ſich vom Rhein und kamen in dürftigere Landſchaft.
Da begegneten ihnen Menſchen, d Schweine und Schafe führten; auch erle wohlgeordnet getragen.
Die Wanderer erfuhren, daß bei Mattenheim ein großes Gau⸗ feſt abgehalten werde.
Sie kamen in das unweit des Weidmann'ſchen Gutes gelegene Dorf; es war mit Fahnen geſchmückt, und auf Wagen mit Guir⸗ landen verziert ſtanden Bauern und Bäuerinnen und ahmten ſpielend ihre Handthierungen nach.
Da war ein Wagen mit Dreſchern, andere mit Schnittern, Winzern, Webern, Schindelmachern, Holzfällern; alle ſchwere Arbeit war zum Spiel geworden. Die Pferde und Ochſen, die vor die Wagen geſpannt waren, trugen Blumenkränze und Bänder; die Menſchen jauchzten und jubelten und hießen die Ankömmlinge will⸗ kommen.
Am Rathhaus des Dorfes hingen Fahnen; dort oben, hieß es, hält Weidmann einen Vortrag.
Roland und Erich gingen hinauf.
In großen Saal ſtand Weidmann hinter einem Tiſch und gab den Leuten eine wiſſenſchaftliche und dabei durchaus faßliche und auf das Nächſte abzielende Anweiſung, wie man am beſten Fleiſch mache; ſo nannte er die Fütterung.„Fleiſch machen“ war ſein Hauptwort und dabei bezeichnete er die Futtermengen, wie Rüben und Helkuchen ſich ergänzen und aushelfen müſſen. Er legte beſondern Nochdruck darauf, daß Alles nur durch Sorgfalt den gehörigen Vortheil bringe.
Er ſetzte den Leuten auseinander, wie ſie es mit einem kleinen Gute beſſer hätten als er ſelbſt; ſie könnten Alles unter Augen haben, während er ſich auf Knechte verlaſſen müſſe; und da ſei beſonders der Montag kenntlich, denn am Sonntag werde immer ſchlecht gefüttert.
Er wiederholte mehrmals, wie im Umkreis von wenigen Stun⸗ den mehr als eine Million hinausgeworfen werde dadurch, daß das Gras zu ſpät zu Heu wird, indem man es erſt todtreif einheimſt. Das Alles wußte er mit gutem Humor vorzutragen.
e herausgeputzte Kühe,
i ſene Feldfrüchte wurden
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