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mich eindringen zu wollen. Wie geſ ich etwas beleidigt habe, was Ihnen hoch und heilig iſt; es wird Ihnen hoffentlich bleiben, auch wenn ich es ablehne. Aber ich
darüber darf aber die Idee der Menſchen⸗Einheit nicht verloren ſein. Aber entſchuldigen Sie, ich verfalle in den Lehrton.“
„Nein, nein. Ich verſtehe, bitte, weiter.“
„Nun denn, was einmal reine Idee war, iſt unverloren in der Welt; nur ſoll es nicht verlangen, immer und ewig einziger Ausdruck der Idee ſein zu wollen. Hier iſt der Punkt, der uns Ungläubige, wie man uns nennt, von den Gläubigen unter⸗ ſcheidet. Ich will Ihnen Thatſachen aus der Gegenwart anführen — aber langweile ich Sie nicht?“
„Wie mögen Sie ſo gering von mir denken
„Ja, verzeihen Sie. großen Dingen, an Aufhebung der Leibeigenſchaft und Vertilgung der Sklaverei; ſie werden vollzogen, aber nicht Lurch die Kirche, ſondern durch die fortſchreitende Cultur.... Ich will Sie nicht beirren, aber thun Sie das nicht wieder thun Sie das ja nicht mehr. Ich bin ein geduldiger Mann, ſehr geduldig, ich ſtöre Niemand, aber ich muß ſehr bitten, mit ſolchen Sachen nicht in
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Unſer Jahrhundert arbeitet an zwei
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agt, es thut mir leid, wenn
ditte... ich bitte ſehr, mich nicht mehr mit Solchem anzu⸗
greifen.“
Manna ging neben dem Profeſſor und wünſchte, daß eine himmliſche Macht käme, die ſie hinwegtrüge von der Seite dieſes
Mannes.
Wohin iſt ſie gerathen? Was hat ſie hören müſſen? Und das von einem Manne, der kein Weltling iſt, der nichts will, als ruhig und arbeitſam ſein
Leben vollenden!
Es kam keine himmliſche Macht, die ſie hinwegtrug, und ſie beſchwichtigte ſich im Innern. Es iſt gut, daß ſie das auch noch gehört von einem Manne, den ſie nicht verwerfen kann. Das iſt die letzte Probe des Ver⸗ ſuchers, er ſoll ſie nicht irre machen. So gelobte ſie ſich und preßte die Hand aufs Herz, als ob ſie ſich an etwas anklammern müſſe. Aber es war entſchwunden, ſie konnte es nicht mehr faſſen. Das, wofür ſie ihr Leben opfern wollte, konnten die dort nicht annehmen, denn dort, wo ſie es opfern wollte, war nichts geſchehen zur Tilgung des Ungeheuerlichen.


