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in Auch die Gaſtgebereien blieben nicht aus. Roland verkündete 19 eines Tages: 8,„Es gibt ein großes Feſt bei Graf Wolfsgarten, Vater und ne Mutter ſind ganz glücklich; Du und ich, wir ſind auch eingeladen.“ bt, Sonnenkamp war ſehr zufrieden mit Prancken, daß dies erreicht worden war; der Mitwirkung Erichs wurde gar nicht mehr gedacht. er Es war mit Prancken ausgemacht, daß Clodwig, das gewichtigſte te, Mitglied der Ordenscommiſſion, für die Sache, die man jetzt allein en im Auge hatte, gewonnen werden müſſe und zwar zur lebhafteſten en Initiative. aft Am Tage der Einladung hatte Sonnenkamp einen ſchweren en, Kampf mit Frau Ceres; ſie wollte ihren geſammten Schmuck zu ich dieſer Mittagstafel anlegen. Fräulein Perini war es nicht ge⸗ n7 lungen, ſie abwendig zu machen, obgleich ſie wiederholt als un⸗ iel umſtößliches Geſetz aufſtellte, man trage im Tageslicht keine Bril⸗ lanten. Frau Ceres war unwillig wie ein kleines Kind, ſie wollte um lieber zurückbleiben, wenn man ihr dieſe Freude nicht gönnte. nd⸗ Sonnenkamp bat, ſie möge doch„aus Mitleid“ mit der Gräfin, ard die man nicht beleidigen dürfe, den Schmuck nicht anlegen, der das che Zwanzigfache vom Schmucke der Gräfin betrage; ſie möge ſich ein⸗ fach kleiden; dagegen wurde ihr verſprochen, ſie ſolle beim nächſten en; Feſte, das man im Hauſe gebe, Alles anlegen dürfen. lls, Frau Ceres aber beharrte dabei, daß ſie nicht mitgehe, wenn
ſie nicht ihren Schmuck tragen dürfe.
„Gut,“ ſagte Sonnenkamp,„ſo ſchicke ich ſofort einen Boten nach Wolfsgarten, daß wir ohne Dich kommen.“
Er ließ einen Reitknecht ins Zimmer beſcheiden und gab ihm den Auftrag, zu ſatteln, da er unverzüglich nach Wolfsgarten reiten müſſe. Als Sonnenkamp ſich dann entfernte, ſah ihm Frau Ceres mit einem bitterböſen Blicke nach; ſie war alſo das arme Kind,
en⸗ das allein zu Hauſe bleiben mußte, wenn Alles zum Feſte geht. en: Nach einer Weile rannte ſie durch das Haus in das Zimmer
Sonnenkamps und erklärte, ſie gehe mit wie man wolle. Sonnenkamp bedauerte, daß er den Boten bereits abgeſchickt,
war und jetzt bat Frau Ceres dringend, er möge einen zweiten nach⸗ and ſchicken, der ihre Ankunft melde.
ber Sonnenkamp behauptete, daß dies nicht mehr möglich ſei; end⸗ den lich gab er nach. Er ging ſelbſt in das Stallgebäude und hatte
weiter nichts als dem Reitknecht zu ſagen:„Sattle wieder ab!“ denn


