in Erde die dir beſchieden... Aber horch! Noch einmal der Klang und jetzt noch einmal und jetzt Böllerſchüſſe, daß
, alein das Echo in vielfältigem Rollen von den Bergen wider⸗ ichts ri hallt. Sie feiern wohl heute eine Hochzeit drüben in einem ſtillen Dörfſchen. Ein Mädchen und ein Jüng⸗
id hielten ling, die ſich liebten und treu zu einander hielten, ge— ten ihr winnen heut einander, und Muſik und Böller rufen den ger nagte Bergen zu: Freuet 3 mit uns! Das Glück der Liebe
iſt ewig wie ihr.. Irma wandelte hin in ſich verſunken und ſchaute
e und ißt nieder auf die Erde— ihr Geiſt ging mit den Glück⸗ fliegt ein ſeligen; ſie ſah die frohen Blicke der Eltern, der Kame⸗ „Ales in raden und Geſpielen, ſie hörte den Segen des Prieſters eſſen ſtht— und dabei ging ihr Fuß weiter durch das thau⸗ do, neben feuchte Gras und Geſtrüppe. Sie hielt die Hand feſt donna.. geballt, als müßte ſie den Vorſatz, der ſie den Weg . Irmg dahin führte, leibhaftig feſthalten. Sie ging am See in lungen entlang. Hier überall ſeichtes Ufer, ſumpfiges Röhricht umſinken— da giebt es keinen jähen Tod, nur langſames mar⸗ en. Nein, tervolles Verſinken; ſie geht um und um, rennt hin
und her, ſchleunigen Schrittes, haſtigen Athems. Dort ſie ſich auf endlich iſt ein Felſenvorſprung am Ufer, ſenkrecht geht Der Thau die ſcharfe Klippe hinab. Sie klettert hinan, ſie hebt die Hände empor und beugt ſich über— da... es no, ſhnet ruft... wer ruft hier? Sie hört einen Jammerſchrei h an die aus dem Waſſer, einen Hülferuf, ein Plätſchern; ihr un deint Hut rollt vom Felſen hinab ins Waſſer— ſie ſieht n nit Gei⸗ eine Menſchengeſtalt mit dem Waſſer ringen— ſie wiege dih taucht auf— es iſt die ſchwarze Eſther— ſie taucht
auf und unter und ſchwimmt weiter.——


