Teil eines Werkes 
1. Bd. (1866)
Entstehung
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denn Men⸗

einen Neben⸗ ig, ſo⸗ er ſich rkon⸗ fdame,

fragte nant⸗

alten kinder n Ge⸗

das war da⸗ ötlich

eiß ſo

doch,

Hofe

lebe; aber damals, in der Zeit unſerer jugendlichen Schwärmerei

Alſo auch Sie ſchwärmten einmal?

Aber nicht ſo ſehr, wie Ihr Vater. Wie ich Sie ſo ſehe, da iſt mir's, als ob ſein Ideal von damals wirklich geworden. Wenn wir ich war damals ein junger Militärarzt und er ein noch jüngerer Officier wenn wir damals von der Zukunft und ihren Er⸗ füllungen uns Phantaſiebilder ausmalten, dachte er ſich nie das Ideal einer Geliebten, einer Frau aus; er überſprang die Mittelſtufen und phantaſirte immer nur von dem Ideal eines Kindes und beſonders einer Toch⸗ ter, wie friſch, wie zart das ſei und unberechenbar zu⸗ gleich! Wenn ich Sie nun ſo vor mir ſehe, ſein Ideal ſteht vor mir!

Alſo mein Vater hatte nur das Ideal eines Kin⸗ des? ſagte Irma nachdenklich und ſchaute dem Arzt voll in die Augen,und doch ließ er ſeine Kinder unter fremden Leuten aufwachſen, und ich muß mir von ihm erzählen laſſen, ſtatt ſelbſt von ihm zu wiſſen? Aber ich will jetzt nicht von mir reden. Lieber Herr Geheim⸗ rath, ich habe eine Ahnung von dem Geheimniß der Königin, ich glaube zu wiſſen, weshalb ſie ſo ſtill und in ſich gekehrt

Mein ſchönes Kind, wenn Sie eine Ahnung haben, und nun gar von einem Geheimniß der Fürſtlichkeiten, ſo rathe ich Ihnen: vertrauen Sie das nicht einmal dem Kiſſen, worauf Sie ruhen.

Wenn es der Königin aber nützen könnte, daß Sie davon wiſſen? Sie ſollten ihr Führer ſein!