Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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muthigem Gebüſch hervor ſchimmerte. Zu⸗ traulich hing ſich die Kleine an Elviros Arm, und ihm ward es immer wunderbarer zu Muthe, wenn dieſe ihr von ſchwarzen

Locken umſchattetes Geſichtchen zu ihm erhob 2 und ihre brennend ſchwarzen Angen ſeinem Blick begegneten. Noch ehe ſie das Dörfchen

erreichten, wußte Elviro von dem geſchwätzi⸗

gen Mädchen, daß ihr Vater Lehrer im Dorfe ſei und die Kinder der reichen Ein⸗ wohner unterrichte. Eins der kleinſten Ge⸗ väude, welches eher einer Hütte glich, be⸗ zeichnete Elviros Begleiter als ſeine Woh⸗ nung und entſchuldigte beim Eintritt in die⸗ ſelbe, daß er ſeinem vornehmen Gaſt nur ein ſo armſeliges Logis anbieten könne. Elviro drückte ihm ſtatt der Antwort mit Wärme die Hand und folgte in das kleine reinliche Wohnzimmer. Auf einen Wink des Vaters deckte die kleine Agnes— ſo hieß das Wädche— einen kleinen Tiſch, auf nilchen Bonig und Brot ſetzte.