Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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ſie Alles brühwarm und haarklein überbrin⸗

gen und mittheilen konnte. Nach einiger Zeit verließ ſie leiſe ihr Gemach und ſchlich nach dem ihr wohlbekannten Schlafkämmer⸗

chen des Marqueurs, der ihr, wenn ſie bei Laune war, die Cour machte. Dieſem ver⸗ traute ſie ſogleich die eben gemachte Ent⸗ deckung, um aber den Verdacht von ſich ab⸗ zuwälzen, als ſei ſie dem hübſchen Burſchen nacgeſchlichen, gab ſie an, ſchon am Tage eine Spur davon gehabt zu haben. Der ent⸗ zückte Liebhaber bekümmerte ſich wenig um die Wahrheit dieſer Entſchuldigung, ſondern freuete ſich nur des gegenwärtigen Augenblicks. Noch ehe Apollonia am andern Morgen er⸗ wachtẽ, wußte es Jedermann im Hauſe, daß

kein Mann, ſondern ein verkleidetes Weib

ſei, und ohne daß man ſich den eigentlichen Grund davon erklären konnte, fällte doch je⸗ der ſein eigenes Urtheil darüber. Der Wirth,

der ſeinen Genuß von dem angeblichen rei⸗

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