Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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ſank in einen ruhigen erquickenden Schlum⸗

mer, aus dem ihn ſpät am Morgen die rei⸗

zende Mathilde durch eine angenehme Mor⸗ genmuſik weckte. Raſch ſprang Elviro von ſeinem Lager auf und eilte, der ſchönen Künſtlerin ſeinen Dank zu ſagen. Mathilde

war durch den ſanften Schlummer der ver⸗

floſſenen Nacht ganz geſtärkt, und ein über⸗ aus heiteres Weſen zeigte ſich in ihren Worten

und Bewegungen. Mit einer unſchuldigen

Unbefangenheit flog ſie dem Eintretenden entgegen, ihr großes ſchmachtendes Auge be⸗ gegnete dem ſeinen mit innigem Wohlwollen und zärtlich ſchmiegte ſie ſich an ſeine Bruſt, indem ſie lispelnd fragte:„Habt Ihr gut geſchlafen, theurer Elviro?“

„Köſtlich, ſchöne Mathilde!“ rief der entzückte Hauptmann und drückte das lieb⸗ liche Mädchen begeiſtert an ſeine Bruſt und gab ihr einen glühenden Kuß zum Morgen⸗

gruß. Blonda, das Räubermädchen, trat jezt ein, wünſchte dem glücklichen Paar

5.