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einen ſchwachen Chorakter hat„—
„Und kann dies den Mann entſchuldigen?“
„Ja, Willy, wenn es ihn auch nicht rechtfertigen kann.“
Der junge Mann ſchüttelte den Kopf.
„Wir hatten uns gegenſeitig verſprochen, auf dieſes Thema nicht mehr zurückzukommen,“ ſagte er mit leiſem Vorwurf.—
Und dennoch bin ich überzeugt, daß Dein Vater ſein Möglich⸗ ſtes thun wird, um Dich glücklich zu machen.“
„Boh, ich danke für ſeinen guten Willen, werde ſchon ſelbſt vorwärts kommen.“
„Daran zweifelt Niemand, und ich am wenigſten. Aber wenn—“
„Scheigen wir davon!“
Frau Magdalena bemerkte bie Falten auf der hohen Stirne ihres Sohnes, es war beſſer, wenn ſie das Thema nicht weiter ſpann.
„Die Zeit wird lehren, wer Recht hat,“ ſagte ſie.
„Gut, aber es bleibt dabei, daß wir abreiſen, ſobald das Bild fertig iſt?“
„Wie Du willſt!“
Frau Magdalene wollte nach dieſen Worten das Atelier ver⸗ laſſen aber ſie hatte die Thüre noch nicht erreicht, als dieſe ge⸗ öffnet wurde und die beiden Baroneſſen Klara und Cäcilie ein⸗ traten.
„Ich muß um Verzeihung bitten,“ ſagte erſtere in ihrer alten, treuherzigen Weiſe,“ indem ſie ihm die kleine Hand reichte,“ es wäre längſt meine Pflicht geweſen, Sie in der Heimath willkom⸗ men zu heißen aber in meinem Familienkreiſe überſtürtten die Er⸗ eigniſſe ſich.“
Willy war in zu hohem Grade überraſcht und verwirit, als daß er ſofort eine Antwort darauf hätte finden können, er erwi⸗ derte ſtumm und vor Erregung zitternd den Druck der kieinen Hand. Cäcilie war inzwiſchen vor die Staffelei getreten, ſinnend blickte ſie auf das Gemäloe.
„Es wird Ihnen nenen Ruhm einbringen,“ ſagte ſie in be⸗„ wunderndem Tone.
„Glauben Sie das wirklich?“ fragte Willy mit leiſem Spott⸗
Beſremdet blickte Cäcilie ihn an.
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