Druckschrift 
Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 4. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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Notürlich!

Wohin führen ſie?

Was geht das Sie an? Wenn Sie es wiſſen wollen, ſo überzeugen Sie ſich.

Noch immer klang die Stimme ſo auſſallend und befremdet, es hatte faſt den Anſchein, als ob der Verbrecher ſeine ganze Willenskraft aufbiete, und einen furchtbaren Schmerz, der lihn zu übermannen drohte, zu hezwingen.

Der Korridor und bie Treppen ſind beſetzt, ſagte Heller, ein Fluchtverſuch wurde Ihnen nicht gelingen⸗

Es gibt in dieſem Hauſe geheime Treppen!

Bah, daran glaube ich nicht.

Aber Sie fürchten trotzdem, daß ich die Wahrheit behaupten könnte!

So alt iſt dieſes Gebäude nicht.

Sie kennen es nicht ſagte der Verbrecher mit ſchwerer Zunge,Sie wiſſen

Ein dumpfer Schrei beendete den Satz; vor den Augen Hellers brach der Verbrecher zuſammen. 4

Bucket und der Staatsanwalt kamen im nächſten Augenblick mit brennenden Kerzen, ſie ſahen das letzte Todeszucken des Ge⸗ fangenen, in deſſen brechenden Angen noch jetzt glühender Haß und triumphirender Hohn ſich ſpiegelte.

Daß mir das paſſiren konnte, ärgert mich mehr, er uns entwiſcht wäre! ſagte Heller erbittert.Ich hätte daran denken und Licht fordern können.

Bucket hob das kleine Flacon auf, welches neben der Leiche auf dem Teppich lag und hielt es unter die Naſe.

Blauſäure! verſetzte er.Er wird in unſrer Aller Gegen⸗ wart das Gift genommen haben, es war ein Fehler, daß ihm keine Handſcheben angelegt wurden.

Der Staatsanwalt zuckte die Achſeln.

Vielleicht iſt es beſſer! erwiderte er.Es wäre ein lang⸗ wieriger Prozeß geworden, der vielen Staub aufgewirbett hätte!

Und der Mann, der der Ermordung Bender's beſchuldigt und ſchuldlos verurtheilt wurde? fragte Heller mit leiſem

Vorwurf.

als wenn