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mein Herr, worauf dieſe ganze Anklage ſich ſtützt? Auf den per⸗ ſönlichen Haß dieſes Polizeiſpions, der—“
„Die Unterfuchung wird das Weitere ergeben!“ unterbrach der Staatsanwalt ihn.
„Und wenn ſie vielleicht erſt nuch Monaten meine Schuld⸗ lofigkeit ergibt, welche Genugthuung wird mir für dieſe Schmach geboten werden?“
„Sie haben kein Recht, ſolche Fragen zu ſtellen
„Ich werde ſie ſpäter ſtellen und Sie alsdann an dieſe Stunde erinnern.“
„Wir können das in aller Ruhe abwarten,“ ſaste Heller. „Die Beweiſe ſind unwiderlegbar.“ 1
„Er hat mir ſeine Verbrechen eingeſtanden,“ fügte Bucket hinzu.
„Das iſt eine Lüge!“ erwiderte Landau, das Haupt trotzig erhebend.„Ich hoffe, mon wird auf die Ausſagen dieſer beiden Spione, die in den Augen jedes ehrenhaften Mannes verächtliche Menſchen ſind, nicht ſoviel Gewicht legen, wie—“
„Dieſe beiden Herren haben ihre Schuldigkeit gethan!“ ſagte per Staatsauwalt mit ſcharfer Betonung.„Ob die Beweiſe, auf welche die Anklage gegen Sie ſich ſtützt, ſtichhaltig ſind oder nicht, das muß die Unterſuchung ergeben.“
„Und wärend der Unterſuchung ſoll ich in Haft bleiben?“
„So will es das Geſetz.“
Der Baron lächelte ironiſch.
„Wohlan, ich bin bereit, Ihnen zu folgen,“ ſagte er,„haben Sie einen Wagen mitgebracht?“
„Er wartet unten.“
„Dann bitte ich mir zu erlauben, in dem anſtoßenden Zimmer Toilette zu machen, ich werde dazu nur einige Minuten gebrauchen.“
„Ich werde ihn begleiten,“ wandte Heller ſich zu dem Staats⸗ anwalt.
„Ich habe kein Hülfe nöthig,“ ſpottete der Majoratsherr, der ſeine Rolle bis um letzten Augenblick durchführte„ich werde nur einen anderen Rock anziehen und meinen Hut holen. Man behandelt mich, wie einen gemeinen Verbrecher, aber verlaſſen Sie ſich darauf, ich werde dafür Genugthuung fordern.“
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