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„Ah, man weiß ſehr wohl, weshalb Sie hier ſpioniren! Sie waren auch geſtern hier, ich habe Sie geſehen.“
„Das könnte möglich ſein,“ ſagte Heller achſelzuckend.
„Dann will ich Sie nur darauf aufmerkſam machen, daß wir unſer Silbergeſchirr unter Schloß und Riegel halten und ein Einbruch, ſelbſt wenn er gelänge, nicht der Mühe lohnte.“
Dem Polizeir ath ſtieg das Blut in die Wangen,
bezwang ſich, er nußte lachen über den Verdacht.
„Beruhigen Sie ſich,“ ſagte er,„ich denke nicht daran, durch
ſolche Mittel mein Vermögen zu vermehren. Ich erwarte hier Jemund, und es iſt nicht Ihre Sache, Ihre Naſe in die Privat⸗ angelegenheiten andrer Leute zu ſtecken.“
„Es iſt meine Sache, unſer Haus zu bewachen und das ver⸗ dächtige Geſindel fern zu halten,“ ewiderte der Portier grob.
„Zählen Sie mich auch dazu?“
„Ich zähle Jeden dazu, ver in abgelegenen Straßen auf und ab ſpaziert und Maulaffen feil hält.“
„Iſt das nicht Ihre tägliche Beſchäftigung?“
„Herr, wenn Sie grob werden wollen—“
„Nun? Was dann? fragte Heller herausfordernd, als der Portier plötzlich abbrach.„Sie werden mir nicht verbieten kön⸗ nen, hier ſpazieren zu Lehen. Wenn es Ihnen aber Vergnügen macht, die Polizei zu rufen, ſo thun Sie es, wir werden dann ſehen, wer den Kürzeren zieht.“
Der Portier ſah ihn mit weit geöffneten Augen an, eine Ah⸗ nung ſchien in ihm aufzudämmern, daß dieſem Spaziergang ein andrer Zweck als der, den er vermuthete, zu Grunde lag.
„Wen erwarten Sie?“ fragte er.
„Ich glaube, daß Ihnen das außerordentlich gleichgültig ſein kann.“
„Iſt es einer von unſern Leuten?“ „Vielleicht.“
„Dann errathe ich ſchon, wer er iſt. Sam— wie?“ „Was wiſſen Sie von ihm?“
„Daß er nicht kommen wird, weil er mit Mylord aus⸗
aber er
gegangen iſt.“
„Wo kann ich ihn finden?“ Der Baſtard.


