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Der Bastard oder eine Mutter aus dem Volk und der Mann von Adel. 3. Bd.
Entstehung
Düsseldorf [o.J.]
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Hier ſuchte ſie gewiß Niemand, ſie konnte in aller Ruhe ab⸗ Uurtz warten, bis Sam ihr meldete, daß die Gefahr vorüber ſei, und einſune ſelbſt wenn dieſe Gefahr auch hier ihr nahte, ſo durfte ſie darauf t Ihr vertrauen, daß der Lord ſie ſchützen würde.

Sam verhehlte ihr nach ſeiner Vegegnung mit Heller nicht, daß dieſe Gefahr ihr ſehr nahe ſei. Trotz der Maske die der Polizeirath ihm gezeigt hatte, hielt er an ſeinem Mißtrauen feſt,

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3 und der Lord, dem er Alles mitgetheilt hatte, beſtärtte ihn in t dieſem Mißtrauen. Die alte Frau zweifelte auch nicht daran, daß der fremde einmal Mann, der ſich ſo angelegentlich nach ihr erkundigt hatte, jener Sn Beamte war, vor den ihr unbekannter Freund ſie in der De⸗

Led peſche warnte, und die kaum beſeitigten Beſorgniſſe ſtiegen wieder in ihrer Seele auf.

Es war ihr feſter Entſchluß, mit Arabella nach Amerika zu reifen, und ſie hätte die Reiſe lieber heute, als morgen ange⸗ treten.

Drüben konnte ſie einen andern Namen annehmen, es war nicht zu erwarten, diß man ſie dort ſuchen würde.

Aber in den erſten Tagen durfte ſie noch nicht wagen, ihr Verſteck zu vetlaſſen, zumal es keinem Zweifel unterlag, daß der Beamte, der ſie verfolgte, ſich mit der Londoner Polizei in Ver⸗ bindung geſetzt hatte. Sie dachte vorübergehend auch an den Lord und an die Mit⸗ theilungen, die Sam ihr über ihn gemacht hatte. Wenn der Lord wirklich Arabella heirathete, dann war allen Gefahren für immer vorgebeugt, aber man durfte nicht daran denken, und ſo blieb die Auswanderung das einzige Mittel, ſich ihnen zu entziehen. Arabella hatte von alledem keine Ahnung. Sie begriff nicht, weshalb ſie hieher gebracht worden war, und weshalb ihre Mutter darauf gedrungen hatte, daß ſie ſich krank melden ſolle. d Stun⸗ Die alte Frau wollte ihr darüber keinen Aufſchluß geben, . ſie ſprach nur von Gefahren, denen man ausweichen müſſe, von Girten der Nothwendigkeit, eine Zeit lang jeden Verkehr mit der Außen⸗ den ein welt abzubrecheu und von der Wahrſcheinlichkeit, Europa ganz verlaſſen zu müſſen.