äete, und lag die tittheilun⸗
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Der Blick des Polizeirat)s ruhte eine Weile auf dem ariſto⸗ kratiſchen Geſicht des Edelmanns, der ſich langſam von ſeinem Stuhl erhoben hatte.
„Natürlich weiß ich es,“ erwiderte er haſtig,„draußen in den Gängen und Treppen ſtehen überall Gruppen die ſich über das Ereigniß unterhalten.“
„Haben Sie die Leiche ſchon geſehen?“ fragte der Baron.
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„Glauben Sie auch an einen Schlaganfall?“
„An einen Schlaganfall?“ etwiderte der Polizeirath.„Wenns in der Umgebung einer Leiche nach bittren Mandeln riecht, glaube ich nie daran.“
„Was wollen Sie damit ſagen?“
„Wenn ich recht unterrichtet bin, Herr Baron, ſo waren Sie der erſte, der die Leiche fand.“
„Alerdings.“
„Sie wollten den alten Mann beſuchen?“
„Er hat mir ſeinen Beſuch verſprochen, da er nicht kam, ging ich zu ihm, um den Grund ſeines Ausbleibens zu erforſchen,“ erwiderte Baron Udo.
„Als Sie die Leiche fanden, hätten Sie die Thüre ſofort ver⸗ ſchließen und den Schlüſſel einſtecken ſollen.“
„Weshalb das?“
„Weil Hurter wahrſcheinlich ermordet worden iſt.“
„Ermordet?“ rief Madame Winkel entſetzt.
„So ſagte ich,“ nickte der Polizeirath,„das Weitere muß nun die Unterſuchnng ergeben. Daß er ſich ſelbſt vergiftet haben ſoll, kann ich wohl nicht gut annehmen, ich wüßte nicht, welche Gründe dafür vorliegen ſollten.“
„Nein, das glaube ich auch nicht,“ erwiderte die frühere Schau⸗ ſpielerin,„dazu war er zu ruhig und in ſeinen Anſprüchen an das Leben zu genügſam.“
„Auch ich glaube nicht an einen Selbſtmord,“ ſagte der Ba⸗ ron.„Er hatte mir für heute wichtige Mittheilungen verſpro⸗ chen
„Da ſind die Gerichtsherren,“ unterbrach Heller ihn, während er die Thüre öffnete.
Baron Udo und Madame Winkel folgten ihm in das Zimmer
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