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Gewißheit, daß, ob man nach Nord oder Süd, nach Oſt oder Weſt ausgucke, nirgend ein Fahrzeug zu erblicken ſei, an deſſen Vormaſt ein buntes Tuch flattere,— ach, was für eine ganz andere Reiſe war doch jene im vorigen Herbſte von Amerika nach England———!
Wir kamen hier mitten im Winter an,— der Win⸗ ter in den Phrenäen kann ein ſehr rauher, unfreundlicher ſein,— aber den Einen Troſt hat man dabei, er iſt kein zu lange dauernder. Wie kam mir aber doch auch hier Alles ſo ſonderbar und fremd vor,— war es, weil es ſchöner, blühender Sommer war, als ich von hier abreiſte, — oder hatten die zwei Jahre meiner Abweſenheit hier ſo Vieles verändert,— oder bin ich eine Andere geworden—2 Ja, liebe Helene, ich bin in der That eine ganz Andere geworden,— meine guten Großeltern und auch der liebe Pater ſagten mir ſehr viele Schmeicheleien und meinten, ich hätte mich ſehr zu meinem Vortheile geändert, ſei grö⸗ ßer, ſchöner und viel— geſetzter geworden,— ei, das ver⸗ ſteht ſich ja doch von ſelbſt, daß die Braut eines Viceadmi⸗ rals in der holländiſchen Flotte kein ſo Ueber und Ueber ſein kann——— ach, wenn der Viceadmiral doch nun auch hier wäre, wie ſchön wäre es dann, trotz des rauhen Winters in unſeren Bergen und Thälern————


