14
cis.„So lange wir auf dem Heimzuge waren, behan⸗ delten ſie mich mit Menſchlichkeit und Güte. Sie gaben mir zu eſſen und zu trinken, ſo oft Halt gemacht wurde, und da ich durch meine Verletzung an Körperkraft geſchwächt war, konnte ich nicht immer gleichen Schritt mit dem ſchnel⸗ len Marſche halten, den die Mohawks heimwärts zu mach⸗ ten. Bei ſolchen Gelegenheiten, wo ich ermattet zuſam⸗ menſank, ſetzten ſie mich auf einen kleinen Schlitten, und ich wurde abwechslungsweiſe von ihnen fortgezogen. Als wir in das Dorf kamen, wo der Häuptling, der mich ge⸗ fangen genommen, wohnte, wurde ich in eine Hütte gebracht, wo ich mehrere Tage unter ſtrenger Bewachung zu verblei⸗ ben hatte. Man brachte mir zu eſſen, ſo viel ich verlangte, ja man nöthigte mich, noch immer mehr zu eſſen.“
„O, wir kennen den Gebrauch,“ ſagte Jack lachend, —„die braven Mohawks wollen keine halbverhungerten Brandopfer dem Gotte des Krieges bringen,— je wohl⸗ genährter und fetter, deſto lieber.“
„Ich wußte dies nicht,“ fuhr Francis fort,—„und ſetzte gute Hoffnung auf dieſe Ausdrücke von freundlicher Geſinnung, wofür ich es nahm, bis ich eines Morgens er⸗ fuhr, daß bei einer Vertheilung der Gefangenen, ich nicht dem Häuptling des Stammes, ſondern dem Häuptling des Kriegszuges gegen die Pequots zuerkannt worden war, und daher den Tod des Helden auf dem Scheiterhaufen ſterben


