Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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war ſie wie eine flüchtige Gazelle zur Thüre hinaus und in keiner Zeit wieder zurück mit einem Krug voll friſchen Waſſers der Quelle an unſerer Hütte.

Ich war mehrere Tage in einem bewußt⸗ und ſprach⸗ loſen Zuſtande gelegen, und als ich jetzt zu meiner Sprache und zu meinem Bewußtſein gekommen war, fühlte ich doch noch ſchmerzhaft die Beule an meinem Hinterhaupte, wo mich die ſtumpfe Seite einer Streitaxt getroffen hatte.

Agonla war außer ſich vor Freude und kaum konnte ich von ihr das Nähere über den Ausgang dieſes blutigen Kampfes erfahren. Endlich erzählte ſie mir, bald durch das Lachen der Freude, wenn ſie mich anſah, bald durch das Weinen des Schmerzes über das, was ich gelit⸗ ten, unterbrochen, daß ſie während des Gefechtes im Thale unten, in ihrer Hütte doch keine Ruhe habe finden können, und endlich von einer ſchrecklichen Angſt gejagt, hatte ſie den Buben auf den Arm genommen, und war auf gut Glück hinab, mitten in das Gedränge gerannt, und in dem⸗ ſelben Augenblicke, als ich taumelte und taumelte, war ſie mir auf wenige Schritte nahe gekommen, da ſtürzte ich zu Boden, mein Gegner erhob die Axt zu einem zweiten Streiche, ſie, in der höchſten Angſt ihres Herzens, ſchleu⸗ derte den Buben auf mich hin, und mit beiden Armen hing ſie an dem mit der Tod bringenden Art bewaffneten Arme, verwundert blickte der Mohawk ſie, dann den kreiſchen⸗