Worten hob er das in weiten Falten ihm bis zu den Knöcheln reichende Kleid auf, und zeigte unter dieſem ſeinen gewöhn⸗ lichen Anzug als wandernder Krämer, an der linken Hüfte ſein gutes Schwert,— aber er hatte an der rechten Hüfte ein anderes gutes Schwert am Gürtel,—„es war zwar etwas unbequem, an jeder Seite ſolch' ein Gewicht hängen zu haben, es hinderte mich etwas im freien Ausſchreiten,“ ſagte er lächelnd,—„aber es war eben gut; ich war da⸗ durch genöthigt, in aufrechter Stellung und mit ruhigem und gemäßigtem Schritte zu wandeln, wie es der Würde eines Kirchenmannes zukommt; ohne dieſe beiden wäre ich vielleicht in meinen gewöhnlichen Hauſirertrott ge⸗ rathen.“
Francis nahm mit Vergnügen ſein Schwert,— es war daſſelbe, welches er dem braven John Nightingale aufzubewahren geheißen hatte; aber der feine Gaſtwirth hatte es ſogleich weg, daß, wenn er es an Jack überließe, es in keine unrechten Hände käme;— und wie der Jüng⸗ ling es jetzt halb aus der Scheide herauszog und wieder hinein drückte, war er ein Umgewandelter,„nicht, daß ich glaube, wir werden es nöthig haben, uns mit dem Degen in der Fauſt durchzuſchlagen,“ ſagte er mit einer um Eins ſo erhobenen Stimme,—„aber ich fühle mich nur als halben Mann, wenn ich meine Hand an die linke Hüfte lege und hier einen leeren Platz finde.“


