Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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ahnungsvollem Drange, und hier war er nun, ein Gefangener, in gemeiner Haft, im Verdachte eines ge⸗ meinen Spions, und der ihn feſtgeſetzt, war Ara⸗ bella's Vater.

Doch nicht dieſes war es, was ihn bewegte. Es war der Gedanke, ob es nicht beſſer geweſen, wenn er Ara⸗ bella nie wieder geſehen hätte. Während ſeines Auf⸗ enthaltes auf Chateau Hautbrien hatte er es zwar nicht vor dem Mädchen zu verbergen geſucht, daß ſie der Abgott ſeines Herzens ſei, daß er ſie anbete, liebe, aber er hatte es nie mit Worten ausgeſprochen, denn er kannte die Scheidewand, die zwiſchen ihr und ihm beſtand; doch es bedurfte da nicht der Worte, wo jeder Blick, jeder Athem⸗ zug ihr das ſagte, was dieſe verſchwiegen, und ſie hatte ſich nicht von ihm abgewendet und ihn zurückgewieſen, im

Gegentheil, ſie ſchien vollkommen zufrieden mit den Hul⸗

digungen, die er ihr brachte, ſo, ohne eine beſtimmte Erklärung, waren ſie geſchieden; er mit dem ritterlichen Vorhaben, die Scheidewand, welche ihn von ihr trennen mußte, niederzureißen und dann dorthin, wo ſeine Liebe wohnte, zurückzukehren und zu ſagen: habe ich auch keine Ahnen im Speiſeſaale hängen, die prunkend den alten aber verſchwundenen Glanz meiner Familie verkünden, ſo habe ich doch ſelbſt einen ehrenhaften Namen, und mit dieſem biete ich Dir meine Liebe an und wenn Du mit