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großen Speiſehalle, vor denen der Großvater, bevor er ſich zu Tiſche niederließ, jederzeit eine ehrfurchtsvolle Ver⸗ beugung machte, für ſie eben nur als an der Mauer hän⸗ gende Porträts Geltung hatten,— ſie ſprach auch nie von denen, die zu den Porträts geſeſſen hatten,— ſie ſprach ſelbſt nie von ihrem Vater, der abweſend war,— Frank erfuhr nicht einmal deſſen Namen, für ihn war Arabella die ſelbſtſtändige, eigenkräftige, unabhängige Königin des Landes der Romantik, in dem ſie geboren, und ſich ſelbſt zur Herrſcherin gemacht hatte,— aber ihr gegenüber fühlte er auch, daß die Stellung, die er bisher in der Geſellſchaft eingenommen hatte, nicht diejenige ſei, die ihm zukomme,— ein in ihm ſchlummerndes Gefühl für wahre Ritterlichkeit, ward durch ſie zur vollen Erkenntniß erweckt, und als er das ſchöne Land der Romantik mit ſeiner wundervollen Herrſcherin verließ, da war er gewiß, nie mehr ein Schiff, durch einen letter of mark zum Seeräuber legaliſirt, zu betreten.
Er war kein liebeſiecher Schwärmer; er verfaſelte nicht die Zeit mit Pläneausbrüten, die nie zur Ausfüh⸗ rung kommen, weil die Liebe die Schwingen lähmt, die nothwendig zum gewagten Fluge ſich erheben müſſen;— als er einmal mit ſich ſelbſt im Klaren war, da verließ er das Land, wo die Königin ſeines Herzens lebte,— da eilte er nach Amerika,— dahin zog es ihn mit wunderbar


