hatte in der Hitze des Kampfes ſeinen Federhut vom Haupte verloren. Sein dunkelbraunes glänzendes Haar flatterte vom Winde bewegt, in wilder Unordnung um den ſchönen Kopf mit den jugendlichen und doch männlichen Zügen,— die Geſichtsfarbe war eine durch den heißen Kampf hochgerö⸗ thete,— das große, dunkle Auge, welches in lebhafter Be⸗ wegung ſtets zu fragen ſchien: wo giebt es eine Gefahr, der ich nicht gewachſen wäre? war jetzt muthig, drohend, kühn herausfordernd und ſchien zu ſagen:„wer wagt es, ſich mir gegenüber zu ſtellen?“ Das Lederwamms war vorn offen und zeigte den kräftigen Hals, die hochgewölbte Bruſt, blen⸗ dend weiß mit blauen Adern durchzogen, in welchem das bewegte Blut raſch circulirte und pochte und hämmerte, als ob es die Gefäße, in denen es ſtrömte, zerſprengen zu wollen ſchien. Seine ſchlanke und doch kräftige Geſtalt ruhte auf dem einen Bein, welches wie an den Erdboden angewachſen war, während das andere nach vorwärts ge⸗ ſtellt, jeden Augenblick bereit war, vorzurücken oder ſich zu⸗ rückzuziehen, je nachdem es die Art des Kampfes erheiſche. Der linke Arm war zurückgezogen, der rechte bis zur Höhe der Augen aufgehoben und das ritterliche Schwert mit der Spitze nach vor⸗ und aufwärtshaltend, wodurch er den et⸗ waigen Angriff gegen ſein Haupt parirte.
Sein Gegner, der große Sachem, war nach der Sitte ſeines Volkes kaum halb bekleidet in's Feld gezogen. Seine


