daß jeder Mann das Recht hat, nach Belieben ſeinem Sohne den Namen zu geben,“ ſagte der Fremde.
„Ich,heiße: Mr. Tom Townsend— gewöhnlich nennt man mich Onkel Tom Townsend— wollt Ihr mir Eueren Namen ſagen?“ fragte der New⸗Porter Bürger kurz weg.
„Ohne Zweifel,“ war die Antwort—„ich heiße Frank Lincoln.“
„Frank Lincoln,— gut engliſch—“ ſagte Onkel Tom—„oder ſchottiſch———“
„Was Ihr vorzieht,“ lachte Frank Lincoln— „ich bin nicht ehrgeizig genug, dem einen oder dem andern Lande anzugehören,— ſtehen doch beide unter Karl des Zweiten milder Herrſchaft.“
„Milder Herrſchaft!“ rief Onkel Tom und machte einen Sprung zur Seite, und zog bei dieſer Bewegung beide Hände aus den Taſchen, um ſie in hohem Erſtaunen halb zum Himmel zu erheben—„milder Herrſchaft?!— dann Mr. Frank Lincoln will ich Euch zu Mr. Gilbert Stuart, den Tabakmüller, weiſen,— dann iſt er der Mann, welcher Euch Unterſtand geben ſoll!“
„Und wenn ich ſage, daß das Volk mit der Zurückbe⸗ rufung des zweiten Karl Stuart ſich auf's Neue eine Ruthe gebunden hat?“ fragte Frank Lincoln lächelnd. Onkel Tom ſah ihn fragend an.


