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war es auch heute wieder: während Männer, Weiber und Kinder nur von dem armen Schiffe ſprachen, beachteten ſie die beiden Boote gar nicht, welche die Perſonen, welche dem Schiffbruche nahe, gewiß keine beneidenswerthe Zeit verlebt hatten, an's Land ſetzten. Die meiſten der Paſſagiere waren hier fremd, aber doch Amerikaner, ſo daß ſie mit den Einrichtungen der Hafenſtädte in den Kolonien bekannt waren, und die Uebrigen halfen ſich eben zu Recht, wie es ihnen gerade gelang. Darunter gehörte auch ein junger Mann, welcher mit ſo viel Behendigkeit aus dem langen Boote an das Ufer ſprang, daß man daraus ſchließen konnte,, er ſei kein Unerfahrener in ſolchem Thun. Er ſah ſich nach
allen Seiten um, als er aber längs des Kais nur Tavernen
des unterſten Ranges, allenfalls für die Aufnahme von
Matroſen, Schiffsarbeitern und dergleichen geeignet fand,
wandte er ſich an einen Mann, der mit auseinander ge⸗
ſpreizten Beinen, in die Taſchen geſchobenen Händen und
weit geöffneten Augen und Munde daſtand und unverwandt
dem wettergeſchlagenen Schiffe zuſtarrte. Mit feiner Sitte
und in gutem Engliſch erkundigte er ſich nach einem Gaſt⸗
hauſe, wo man allenfalls für ein paar Tage Unterkommen
finden könne. Der Mann mit den aus einander geſpreizten
Beinen, ſchien aber entweder wirklich taub zu ſein, oder
es für bequem zu finden, ſolches zu ſcheinen.
Der junge Mann wiederholte mit mehr erhobener


