ſchnitte unſerer Erzählung mittheilten. Und an dieſem ſchönen Herbſttage war ein ſtattliches Schiff in den halb⸗ eirkelförmigen Hafen eingelaufen und hatte Anker geworfen. Man wußte es bereits, daß es eigentlich ſeine Beſtimmung nach New⸗York gehabt hatte, aber durch Unwetter ver⸗ ſchlagen worden, und dadurch ſo mitgenommen war, daß es hatte froh ſein müſſen, hier noch zu guter Zeit, in einen ſichern Hafen zu gelangen, wo es die nöthigen Ausbeſ⸗ ſerungen vorzunehmen gedachte, bevor es ſeine Reiſe fort⸗ ſetzen konnte. Es war ein ſtattliches Schiff, aber man ſah es ihm an, daß es gelitten hatte, und die guten New⸗ Porter, welche ſich in großer Anzahl auf dem Hafenplatz verſammelt hatten, betrachteten ſich aus der Ferne mit großer Theilnahme den wackern Kämpfer, der ſo tüchtig gegen ſeinen Gegner ſich gehalten hatte, und wenn auch jetzt ziemlich kampfunfähig geworden, doch nicht gänzlich unterlegen war. Es iſt eine gewöhnliche Eigenſchaft der Hafenbewohner und derer die in einiger Beziehung zur Schifffahrt ſtehen, daß ſie die Fahrzeuge faſt wie lebende Weſen betrachten, ſie nennen das eine einen braven Kämpfer, das andere einen Schwächling, beloben das eine, während ſie das andere gering achten oder bemitleiden,— und dabei beachten ſie gewöhnlich die gar nicht, welche doch als Mit⸗ menſchen, all' den Ereigniſſen, die das Fahrzeug trifft, mit ausgeſetzt, am eheſten Antheil zu fordern hätten. So
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