der Stimme ſagte:„Guter Gott! ganz das Ebenbild meiner Iſabella!“ aber dann war es auch vorüber und mit mehr Galanterie, als der Vater gewöhnlich der Tochter gegenüber beobachtet, aber daher auch mit weniger Wärme, als dieſe wohl wünſchen dürfte, bewillkommte er mich im neuen Vaterlande.
Ich muß geſtehen, da verließ mich aller Muth. Wie wäre es möglich, dieſem ſtolzen Vater das Geheimniß an⸗ zuvertrauen, welches in meinem Herzen ruht?
Und habe ich denn auch die entfernteſte Hoffnung, je in meinem Leben Frank wiederzuſehen? Es müßte da etwas außer dem gewöhnlichen Laufe der Dinge eintreten. Es iſt wahr, ich habe mir alle Mühe gegeben, um in der weiteſten Umgebung von Chateau Hautbrien bekannt zu machen, daß ich Europa verlaſſen und zu meinem Vater, dem Gouverneur der engliſchen Kolonie Neu York, gereiſet bin,— in„la Sauſſaie“ habe ich jedem einzelnen Bewoh⸗ ner auf einem Streifen Papier meinen Namen, des Gou⸗ verneurs Namen und mit großen Lettern„Neu⸗York in Amerika“ niedergeſchrieben, hinterlaſſen,— die guten ein⸗ fachen Leute verſtanden es nicht, zu welchem Zwecke ich ihnen dieſes gab,— aber wird Frank wohl in das kleine Fiſcherdorf kommen?— und wenn er käme, was würde der kleine Streifen Papier ihm nützen!— Es liegt das Weltmeer zwiſchen uns!— und wäre dieſes der Liebe


