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müſſen alle die Formen beobachtet werden, welche an den alten Glanz des Hauſes Hautbrien erinnern, und es darf keine Ceremonie vernachläſſigt werden, die in dem Hausſtand ſeines Vaters, beſtehend aus hundert und mehr Dienern beobachtet worden war. Zur Mittagszeit ſchmet⸗ tert eine Trompete durch das ganze Schloß und wieder⸗ hallt in all den vielen leeren Gemächern des großen weit⸗ läufigen Gebäudes;— dann ſtellt ſich am Fuße der Stiege die ganze Dienerſchaft, beſtehend aus vier Perſonen, den Koch mit eingerechnet, auf,— und Großvater tritt in das Zimmer der Madame la Comteſſe, macht eine reſpectvolle Verbeugung und führt ſie langſam und würdevoll die Treppe hinab, in den Speiſeſaal. Hier hängt das Banner der Hautbriens, dem einſt dreihundert und mehr Va⸗ ſallen gefolgt waren,— hier hängen an den Wänden die Porträts der alten Grafen, in voller Rüſtung oder in der Cardinalsrobe,— und jedesmal, bevor ſich mein Groß⸗ vater zu Tiſche niederſetzt, läßt er ſeinen Blick über die Conterfeis ſeiner Ahnen hingleiten.— Iſt von einem ſolchen Manne wohl zu erwarten, daß er die Annäherung eines Frank Lincoln von„man weiß nicht woher“ an die Enkelin der Grafen Hautbrien mit Wohlgefallen auf⸗ nehmen werde?
Ich glaube nicht, daß er ſelbſt dieſe Bemerkung ge⸗ macht hatte,— dazu iſt er am wenigſten der Mann,—


