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— und da lag die Geſtalt eines Mannes, unter dem Kopf einen groben Kittel, das Eigenthum eines gutherzigen Fiſchers, das Geſicht gegen den Himmel gewendet, mit beiden Händen einen langen Balken umklammernd, auch noch im Tode nicht von der einzigen Hoffnung ſeiner Ret⸗ tung laſſend,— aber war er denn auch todt?— Mit einem Sprunge war ich vom Pferde herab, und ohne alle Scheu blickte ich in dieſes ruhige, ernſte, auch ſelbſt im Tode noch ſchöne Antlitz,— ich beugte mich über ihn,— ich legte die Hand auf ſeine linke Bruſt,— kühlte nicht ein leichter Hauch meine vom raſchen Ritte erhitzte Wange, — fühlte nicht meine Hand die Bewegung des Herzens?— „Er lebt!“ rief ich in freudiger Aufregung— die Fiſcher ſahen ſich an und ſchüttelten den Kopf;—„r lebt!“ rief ich—„verſäumt nicht die Zeit mit Nichtsthun, wo es gilt, eine noch flackernde Flamme neu anzufachen!“ Die guten Leute verſtanden wohl nicht, was ich meinte, und ſahen bald mich, bald ſich unter einander verwunderungs⸗ voll an. Aber, als ich deutlicher ſprach, Branntwein ver⸗ langte, Halstuch und alle beengenden Kleidungsſtücke zu öffnen, Bruſt, Arme und Füße mit den grobwollenen Schürzen der Weiber zu reiben befahl,— da verſtanden ſie mich, und zehn, zwölf gutmüthige Menſchen legten mit Eifer Hand an's Werk—„Where am I now“ waren die erſten Worte, die über ſeine Lippen kamen, und groß


