Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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wohner der Lüfte alle an ihrem Fluge, durch die Beleh⸗ rung, die mir Vater Honoré gegeben und durch eigne Beobachtung, aber ich wußte nicht, welchen Namen ich dieſem geben ſollte, und als er jetzt näher kam, da erkannte ich ihn wohl für einen großen Reiher, aber doch ſchien er mir etwas Außergewöhnliches, etwas Fremdartiges nicht nur was den Flug betraf, ſondern auch in Rückſicht ſeiner Größe, beſonders aber ſeines Gefieders, das in That wie flüſſiges Silber glänzte, von den Strahlen der der ihn beſcheinenden Sonne vergoldet. Er war dem Thurme ganz nahe gekommen, und aus den höheren Regionen ſo weit herabgeſunken, daß er mit meinem Fenſter faſt in gleicher Höhe ſtand, hier machte er dreimal einen Kreis, dann hob er ſich mit kräftigem Flügel⸗ ſchlage bis zu den Wolken, und dorthin ſegelte er wieder, woher er gekommen, mit derſelben Haſt und Eile.

In jener Richtung lag das Fiſcherdörfchenla Sauſ⸗ ſaie und in jener Richtung war auch das Schiff ge⸗ ſtanden, welches ich unter meine Protection genommen hatte, und das, nach meiner ſichern Ueberzeugung, einen freiwillig gewählten Untergang der ſchmählichen Uebergabe vorgezogen hatte; dorthin war der ſonderbare, ſilber⸗ weiße Vogek geeilt; in zehn Minuten darauf ſprengte ich auf meinem petit Joli eben dorthin. Ueber Berg und Thal, durch Engpäſſe und Bergbäche ging es fort in