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höre ihn plaudern, lachen und ſingen,— ich glaube, mein Vater hat ſich ſchon ganz allein in dieſen Mund verlieben müſſen. Man erzählt mir, ſie ſei voll Humor und Witz geweſen, aber oft plötzlich in eine ſinnende, träumeriſche Stimmung verfallen ſein, wo ſie dann die Geſellſchaft des Menſchen vermied und es vorzog, in den Gebirgen und Thälern herumzuſtreifen. Sie hatte eine ausgezeichnete Erziehung genoſſen,— waren ja doch ihre Mutter und Pater Honoré die Erzieher,— und wenn ich nicht auch in dieſem meiner Mutter ganz gleich komme, ſo iſt es gewiß nur meine eigene Schuld, wo ich aber doch noch zu einer kleinen Entſchuldigung die anerkannte Wahrheit anführen will, daß die Großkinder ſtets enfants gätés ſind,— und dieſe Wahrheit läßt ſich auch auf meinen Lehrer, den guten Pater ausdehnen, der mich eben auch als das Kind ſeines erſten Lieblings nahm,— nun, gar ſo übel bin ich auch nicht. Vielleicht, wenn mein Vater mehr zu Hauſe geweſen wäre, hätte ich etwas mehr von ſeiner anglicaniſchen Ruhe und Beſonnenheit angezogen; aber er war, nach dem Tode meiner Mutter, und während meines„Aufblühens zur Jungfrau“ größtentheils in geheimen Aufträgen ſeines Königs von Chateau Hautbrien abweſend, und ich ganz der Leitung meiner vielleicht zu gütigen Großmutter, eines mildherzigen Paters und den natürlichen Einwirkungen eines Landes überlaſſen, das ein ſeltſames Gemiſch von


