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Entfernung, wo ſie ſaß, verſtändlich zu machen, rief ſie: „Bruder Klaus, Du verwechſelſt wieder einmal den Na⸗ men,— Du weißt doch, daß ich Gertrude heiße.“
„Nichts— Gertrude,— nichts!“ rief der Patron unwillig—„die Katharina will ich— ſie iſt meine gute Vrow!“
Jeſſie trat nun wieder raſch an die Seite ihres Vaters, und mit der zarten Hand liebkoſend ſeine Wange ſtreichelnd, plauderte ſie einige Schmeichelworte, welche auch ſo beſänftigend einwirkten, daß der eben noch vor⸗ handene Ausdruck des Unwillens aus dem Geſichte des Kranken verſchwand, wie etwa Sturmwolken bei dem Aufgange der freundlichen Sonne verſchwinden; er lächelte milde, aber nun ſchien er auch Vrow Katharina, Ger⸗ trude, den Fremden— Alles vergeſſen zu haben.
Sir Francis Lovelace ſah es deutlich genug, daß hier jede Bemühung für ein Wiedererwecken des Er⸗ innerungsvermögens des alten Patrones eine fruchtloſe ſein werde, und wandte ſich eben an die gute Vrow Ger⸗ trude mit dem Bedauern, daß ſein Beſuch, mit der Ab⸗ ſicht, die er hatte, ein vergeblicher ſei,— da trat aus dem gegenüber gelegenen Wald ein Mann, der auf ſeiner Schulter einen mächtigen Korb trug. Und als dieſer näher kam, zeigte es ſich, daß es ein Jüngling von etwa zwanzig Jahren ſei, groß, ſchlank, kräftig,— elaſtiſch in jeder


