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eben nur der Sitte wegen mit einem ganz kleinen blendend weißen Häubchen bedeckt,— und erwähnen wir noch, daß Jeſſie im Gegenſatze von holländiſchen Begriffen der weiblichen Schönheit, ſchlank wie eine Tanne war, ohne jedoch jene Entwicklung zu entbehren, die wir immerhin für erforderlich halten, und es auch vorzog, nicht durch ein Mehr von Puffröcken das zu erſetzen, was ihr an Körper⸗ runde im Vergleich zu ihrer Tante abging,— und wenn wir ſie uns nun an der Seite ihres Vaters, in halb vor⸗ wärts gebeugter Stellung denken, in natürlicher Grazie den ſchlanken Wuchs, den prächtigen Nacken, den fein ge⸗ formten Fuß zeigend,— ſo kann es uns nicht überraſchen, wenn wir hören, daß Sir Francis Lovelace kaum ſeinen Blick über Mynheer, gute Vrow und hoffnungs⸗ vollen Jüngling hingleiten ließ, dieſer aber gefeſſelt an dieſer lieblichen Erſcheinung haften blieb.
Sein Erſcheinen brachte übrigens einige Senſation hervor, nämlich die Stricknadeln traten in Stillſtand, die Augen der ſie Führenden wandten ſich dem Fremdling zu, und auch das Paar Augen, welche bisher den Bewegungen der Stricknadeln mit ausſchließlicher Aufmerkſamkeit ge⸗ folgt war, erhob ſich, um zu ſehen, was denn eigentlich die Urſache dieſer Unterbrechung ſein möge,— Jeſſie ging dem Fremden entgegen.
Sir Francis Lovelace verbeugte ſich vor dieſem


