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einem ſchönen Septembertage ſegelte ein Schiff den maje⸗ ſtätiſchen Hudſon herab, Bau und Takelwerk ließen es als ein holländiſches erkennen, und ſeine Bewegungen wider⸗ ſprachen dieſem ebenfalls nicht; denn obwohl ein ganz ſchöner Wind die Segel blähte, ſo hatte holländiſche Vor⸗ ſicht deren doch nur eben ſo viele aufgezogen, als zu einer mäßigen und daher ruhigen Fahrt ſtromabwärts erforder⸗ lich waren, das Mehr jedoch eine zu große, den Grund⸗ ſätzen des Dutchman widerſprechende Eile bewirkt haben würde. Mit aller Seelenruhe und in dem vollen Gefühle, immer noch zur rechten Zeit das Ziel ſeiner Reiſe zu er⸗ reichen und dabei ſein Schiff nicht der geringſten Gefahr auszuſetzen, ſtand Mynheer van der Hook, der Kapitän, auf dem Hinterdecke, die rechte Hand in die tiefe Taſche des weiten Oberrockes aus Otterfellen geſchoben, mit der linken die weiße Delfterpfeife haltend, aus welcher er in regelmäßigen Zwiſchenräumen dicke Tabakswolken in die blaue Luft hinausjagte, während er den wohlgefälligen Blick über ſein ſchmuckes Schiff hingleiten ließ. Für ihn ſchien der Reiz, ſeinen Schooner ſo würdevoll und ge⸗ mächlich den Hudſon hinabſchwimmen zu ſehen, alle die hier gebotenen Reize der Natur in ihrer prachtvollſten Entfaltung weit zu überbieten. Ihn ſchien die eigenthüm⸗ liche Form der Felſen⸗Palliſaden zur Rechten, das prächtige Waldland zur Linken, der wunderherrliche Sonnenunter⸗


