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ſie war dabei gegenwärtig. Ihr nennt Euch den Mör⸗ der; ich ſehe in ihr die Nitſchuldige.“
„Nein, Ihr irrt!“ rief Arthur aus:„ſie kam, meinen Arm zurück zu halten.. Leider war es zu ſpät. Richter! wiſſet, daß der Baron ihr Freund, ihr Rathgeber, ihr Beſchützer war, daß ſie ſeit früher Ju⸗ gend ſich liebten; und daß ſie, ihm ganz ergeben, ſeine Rettung gern mit ihrem Leben erkauft hätte.“
Wieder ein enthülltes Geheimniß. Alais und der Baron waren durch eine Jugendfreundſchaft verbunden, alſo war ſie ihm an Rang nicht ungleich. Arthur erregte, als Vertheidiger der Fremden, die Theilnahme der gan⸗ zen Verſammlung; und doch hatte er das Verbrechen be⸗ gangen; nichts rechtfertigte ihn, die Geſetze verdammten den Mörder zum Tode. Was für ein urtheil wird das Tribunal ausſprechen?
Die Richter pflogen Rath unter ſich. Tiefe Stille herrſchte im ganzen Saale. Wird der Graf von Raven⸗ ſtel, der Abkömmling der⸗ Könige von Armorika, in ſei⸗
nem erhabenen Rang und in den Verdienſten ſeiner Ah⸗
nen Schutz finden? Werden die Geiſtlichen der Abtei, wie mächtig auch ihr Abt iſt, werden ſie Arthur zu ver⸗ dammen wagen, und werden ſie auch ſtark genug ſeyn, ihr urtheil zu volz⸗en?
Der Graf wendete ſich an die Richter:
„Prieſter der Geſetze! Abgeſchen von meinem Titel


