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gen des Schloſſes zuſtellen, welchem die viedliche Bäue⸗ rin nicht gleichgiltig war. Der Graf wollte ſogleich nach Empfang des Briefes in das Kloſter fliegen, aber wie
ward er überraſcht, als er die Thore des Caſtels ver⸗ ſchloſſen fand, und man ſich weigerte, ſie zu öffnen. Wü⸗ thend zog er das Schwerdt und warf alles nieder, was ſich ihm entgegen ſtellte. Alle Diener des Schloſſes flo⸗ hen vor ihm. Er hatte geſiegt, er war frei, und end⸗ lich ſtand er vor den Richtern.
Welche Erſcheinung für Olburg! und welch ein Augenblick für die Fremde!—„Richter!“ rief der Graf:„Haltet ein!. ſie iſt unſchuldig.“
„Verwegener!“ ſagte der Prior:„welcher kühner Nittel bedient Ihr Euch, um dieß Weib zu rechtfertigen!“
„Was kümmern mich die Mittel!„ Alais, ich komme Dich zu retten.“
„Graf!“ ſagte der Abt mit Ruhe:„ſammelt Euchz und trotz der unſchicklichkeit Euers Eindringens in dieſen Saal, bin ich geneigt Euch anzuhören. Es iſt faſt erwie⸗ ſen, daß dieß Weib, welches Ihr unſchuldig nennet, geugin und Mitſchuldige des an Waldburg verübten Mordes war. Der Mörder iſt ihr bekannt und ſie weigert ſich, ihn zu nennen.“
„Sie weigert ſich ihn zu nennen!..„ wiederhol⸗ te Arthur überraſcht:„Allmächtiger Himmel! was höre
ich!,„„ Mit Einem Worte könnte ſie ſich rechtfertigen,
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