Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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Waſſerſpiegel des See's durchſchneidet?. Wie ſchnell ſcheint ſie dahin zu gleiten! Was für Wanderer, oder was für Fiſcher begeben ſich noch ſo ſpät nach dem Caſtel? Schon bevölkern die Sterne der Nacht die Felder des unendlichen, und der irrende RNachen, nur durch eine bleiche Fackel erhellt, zieht ſtill und traurig vorüber und ſcheint, dem wunderbaren Fiſche des perſiſchen Meerbu⸗ ſens*) gleich, der Stern des Sees zu ſeyn.

Halb in der Gondel liegend, den Kopf in die Hand geſtützt, ſchien ein Jüngling zu ſchlafen: es war der Graf von Ravenſtel. Aber ach! der Schlaf war fern von ſeinen Augenliedern, nur das uebermaaß ſeiner Leiden drückte ihn zu Boden.

Olburg ſtand vor ihm; wie mag er zu ihm gekom⸗ men ſeyn? Ach! er iſt der böſe Genius, der Arthurs Leben umſchwebt.

Olburg, unerſchütterlich in ſeinen Vorſätzen, hatte ſich an demſelben Morgen in das Kloſter Sanct Irenäus begeben. Ihm war der lebhafte Antheil nicht unbekannt, den der Prior an Iſolettens Schickſal nahm, deren Züch⸗

*) Eines der intereſſanteſten Dinge, welche man im perſi⸗ ſchen Meerbuſen findet, iſt ein Fiſch, welchen die Eng⸗ länder Sternfiſch nennen. Während der Nacht iſt er glänzend wie das reinſte Licht, und ganz von Strahlen umgeben.(Man ſehe: Lalla Roolh, von Thomas Mvore⸗ Th⸗ 2 p. 132.)