Teil eines Werkes 
1. Theil (1. - 3. Buch) (1844)
Entstehung
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230 Schloß Windſor.

bäude zwiſchen dem Hoſenbandthurm und dem Kanzlerthurm von Sir Francis Crane erbaut.

IV.

Die Geſchichte des Schloſſes von der Regierung Karls des Zweiten bis zu der Georg des Dritten nebſt einigen Nachrichten über den Parf und den Wald.

Nach Wiederherſtellung der alten Dynaſtie nahm das Schloß ſeinen ehemaligen Glanz wieder an und bot einen auffallenden Gegenſatz gegen die verſchwundenen düſtern Zeiten dar. Die Terraſſe mit ihren feſtlichen Gruppen glich einem Gemälde von Watteau, die Höfe erſchallten von fro⸗ hem Gelächter und der ſammtne Raſen des Schloßparks ward eben ſo oft von dem Fuße der ausgelaſſenen Schönheit, als von dem des flüchtigen Rehs betreten.

Siebenzehn Staatsgemächer wurden von Sir Chriſtoph Wren unter der Leitung von Sir John Denham gebaut, die Decken wurden von Verrio gemalt und die Wände mit köſtlichem Schnitzwerk von Grinling Gibbons verziert. Eine große Treppe ward auch hinzugefügt. Viele dieſer Gemächer wurden mit Tapeten behangen und alle mit Gemälden und koſtbarem Hausrath geſchmückt. Die von Karl gemachten Vergrößerungen des Schloſſes waren der Theil der Nord⸗ ſeite, der damals nach dem farbig eingeſetzten Stern des Hoſenbandordens dasSterngebäude hieß, jetzt aber das Stuart⸗Gebäude genannt wird und ſich hundert und ſiebenzig Fuß von Heinrich des Siebenten Gebäude an längs der Terraſſe hinzieht. Im Jahre 1676 ward der Graben zugeſchüttet und die Terraſſe längs der ſüdlichen und. lichen Schloßſeite weitergeführt.

Unterdeſſen ward der urſprüngliche Charakter des