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Sie ſind jetzt das Haupt der Familie und Ihnen ſteht es zu, meine Tochter zu vermählen.“
Franz und Deniſe lächelten.
Am andern Ende des Gemachs legte der gute Hans Dorn die Hände Gertrudens und Johann Regnaults zuſammen.
Die Illumination war längſt erloſchen und der Morgen begann bereits zu grauen.
Am Fenſter Leas von Geldberg nur glänzte noch Licht und eine weiße Geſtalt zeigte ſich an den Scheiben.
Unter dieſen Fenſtern erſchienen nach einander
drei Männer, die in den Graben hinabſtiegen und
an dem entgegengeſetzten Ufer wieder empor⸗ kletterten.
Da ſtand Dorn, der drei geſattelte Pferde hielt.
„Gotte behüte Sie!“ ſprach er traurig, wäh⸗ rend die drei Männer aufſtiegen.
Sie jagten darauf in Galopp davon und riefen dem treuen Diener ein letztes Lebewohl zu.
Dieſes Lebewohl ſchien ein ſchwaches Echo in dem Schloſſe zu finden.
Die weiße Geſtalt am Fenſter Leas ſank zuſam⸗ men und verſchwand.


