Teil eines Werkes 
9. - 11. Bd. (1846) Der Sohn des Teufels. 9. - 11. Bd.
Entstehung
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liches edeles Geſicht geſehen hätte, würde ihn gar nicht für fähig gehalten haben, den dreifachen Faden dieſer ſeltſamen Comödie anzuknüpfen; denn dies ließ eine faſt diaboliſche Intriguenſucht vermuthen und die Offenheit in den ſchönen Zügen Rodachs keinen Gedanken an Liſt und Betrug aufkommen.

Was alſo war es?

Der Baron blieb noch einige Minuten geduldig, weil er immer hoffte, der Zufall würde ihm den Klaus zuführen oder das reizende Geſichtchen Leas ſich an einem der Fenſter zeigen; aber weder Lea noch Klaus erſchienen und die wenigen Vorüber⸗ gehenden fingen an ihn neugierig anzuſehen.

Der geringſte Umſtand konnte jeden Augenblick Leute daher führen, die der Baron gern vermieden hätte.

Er ging bis an das Ende des Gäßchens und ſah ſich nach beiden Seiten des Trottoirs um. An der Ecke der Straßen Aſtorg und Ville⸗l'⸗Evéque bemerkte er einen Auvergnaten, der neben ſeinem Haken ſaß.

Mehr brauchte er nicht. Er riß ein weißes Blatt aus ſeinem Notizbüchlein und ſchrieb einige Worte an Klaus darauf.

Während er auf ſeinem Knie ſchrieb, entſtand hinter ihm ein leichtes Geräuſch.